Ausbildung zum Taijiquan-Kursleiter

Langsame-Form

Ausbildung zum Taijiquan – Kursleiter

Gesundheit – Meditation – Kampfkunst

Lizenz C: Taijiquan Kursleiter – Kurze Form

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Ausbildungsbeginn 21. – 22. April 2018

Seminartermine

1. Modul: 21. – 22. April 2018
2. Modul: 12. – 13. Mai 2018
3. Modul: 16. – 17. Juni 2018
4. Modul: 01. – 02. Juli 2018

 Ausbildungsdauer

4 Wochenenden zu je 10 Stunden (insgesamt 40 Zeitstunden / 53 UE)
Samstag: 10 – 16 Uhr + Sonntag: 10 – 16 Uhr

Ausbildungsinhalt

> Wu Taijiquan Kurze Form mit 48 Positionen
> Tuishou (Pushhands / Partnerübungen)
> Qigong
> Theorie
> Einführung in die chinesische Qi-Lehre

Ausbildungsziel

> Selbstständiges und sicheres Leiten von Taijiquan-Kursen
> Ausführung und Vermittlung des Einhand-Tuishou
> Verständnis der Positionen im Hinblick auf den kämpferischen Aspekt
> Verständnis des Zusammenwirkens von Yin und Yang
> Grundverständnis der chinesischen Qi-Lehre

 Voraussetzung

Es sind keine Vorkenntnisse nötig

Ausbildungsgebühr

960,- € (zahlbar zum 13. April 2018)
oder 3 Raten zu 330,- € (zahlbar zum 13. April 2018, 08. Mai 2018, 13. Juni 2018)

In der Ausbildungsgebühr sind Skripte der chinesischen Energielehre, sowie eine Teilnahmebestätigung und eine Urkunde enthalten.

Mitzubringen

> Bequeme Sportkleidung und Hallenschuhe (vorzugsweise mit flacher Sohle)
> Schreibmaterial
Mineralwasser und Tee wird vom Veranstalter gestellt

Ausbildungsleitung Shifu Theo Schmidt

2. Dan Karate (Training von 1977 – 1991)
5. Generation Wu Taijiquan & Qigong (Training seit 1981)

Taijiquan

Gesundheit – Meditation – Kampfkunst

Schon immer versuchten die Menschen Gesundheit, Langlebigkeit und innere, sowie äußere Harmonie zu erreichen. In der chinesischen Kultur geht dieser Versuch zurück bis in die Zeit des legendären Gelben Kaisers Huang Ti (ca. 2700 v.Ch). Im wesentlichen wurden Bewegungen in Verbindung mit der Atmung und die Beruhigung des Geistes praktiziert. Diese Übungen gelten als Vorläufer des Taijiquan.

Taijiquan (Taiji) wurde ursprünglich als weiche Verteidigungskunst, die Waffenformen, Partnerübungen und Kampfformen beinhaltet, entwickelt. Diese kampfbetonte Taijiquan-Form wird abwechselnd langsam und schnell mit explosionsartigen Energieausstößen ausgeführt. Wenn man von einer Form (Kata) spricht, meint man verschiedene Bewegungssequenzen die ineinander verknüpft sind und in einem festgelegten Ablauf ohne Unterbrechung ausgeführt werden.

Anfang des letzten Jahrhunderts wurde eine Langsame Form geschaffen, in der schnelle, energiegeladene Bewegungen weggelassen wurden. Durch diese “entschärfte” meditative Form, welche sich für Jung und Alt in gleicher Weise eignet, hat sich Taijiquan als sanftes Fitnessprogramm weltweit bewährt. Es wird nicht nur in der Prävention sondern auch in der Rehabilitation eingesetzt.

Taijiquan – Yin und Yang in Harmonie

Taiji wird als Mutter von Yin und Yang bezeichnet. Das bedeutet, dass sich im Training die Gegensätze Yin & Yang ständig gegenseitig ergänzen und abwechseln. So folgt einer expandierenden Bewegung eine kontrahierende, ebenso ist es mit der Belastung und Entlastung der Beine, einer Vorwärtsbewegung folgt eine Rückwärtsbewegung, dem Strecken folgt ein Beugen usw.

Folgende Aussagen betreffen die Ausführung der Langsamen Taijiquan-Form: “Wenn du Taijiquan ausübst, gleichst du in der Ruhe einem Berg und in der Bewegung dem Dahinströmen eines großen Stromes” oder “Man bewegt sich sanft wie eine anschleichende Raubkatze” oder “Blick und Konzentration ist die eines jagenden Adlers ähnlich”.

Taijiquan – Kampfkunst

Grundvoraussetzung für das Verständnis und die Anwendung der Taijiquan-Kampfkunst sind die Techniken des Tuishou. Tuishou – die schiebenden Hände –  wurden für das Üben mit einem Partner konzipiert. Ziel ist, die Sensibilität zu verbessern um die Absicht des Gegners zu erkennen, keinen Widerstand zu leisten, ihn in eine ungünstige Position zu locken und dann zu kontern. Lernt man in den Handformen die einzelnen Körperteile wie Hände, Ellbogen, Beine etc. als Werkzeuge kennen, so lernt man im Tui Shuo diese zu gebrauchen.

Neben der Langsamen, meditativen Form wird im Wu Taijiquan auch noch die Schnelle Form trainiert.

Tui Shou – Trainingsaspekte

  • Sensibilisierung des Körpers
  • keinen Widerstand leisten, stattdessen am Partner haften und folgen
  • keine Kraft anwenden
  • den Gegner entwurzeln und kontern

Taijiquan – Waffenformen

  • Säbel
  • Lanze
  • Schwert
  • Fächer

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